Cuba Münster: Aktuelles

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cuba - Beratungsstelle Arbeit

Adresse:
Achtermannstraße 10–12
(1. Etage)
48143 Münster

Telefon (Festnetz):
0251 511929

E-Mail:
info[at]cuba-arbeitslosenberatung.de

Internetseite:
www.cuba-arbeitslosenberatung.de

Beratung nur nach vorheriger Termin-Vereinbarung.
Während der Corona-Pandemie
keine offene Sprechstunde

Inhalt dieser Seite

Stellenausschreibung

Die „Beratungsstelle Arbeit“ im cuba berät ganzheitlich zu Fragen der Arbeitsaufnahme, zu Erwerbslosigkeit, zu arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen, insbesondere bei prekären oder ausbeuterischen Beschäftigungen. Weitere Themen sind Beratung zu Berufslaufbahn, zu Fortbildungen sowie zur Jobsuche und Beratung bei sozialen, wirtschaftlichen, gesundheitlichen Problemen.

 

Zu Januar 2023 suchen wir

 

eine Sozialarbeiter*in, Sozialpädagog*in, Sozialwissenschaftler*in, Jurist*in

 

oder vergleichbar qualifizierte Person, vorrangig zur Beratung und Unterstützung von Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind.

 

Wir erwarten:

 

  • abgeschlossenes Studium im sozialen Bereich (Bachelor, Master, Diplom oder vergleichbar)
  •     Grundkenntnisse im Sozial- und Arbeitsrecht
  • Interesse an administrativen Aufgaben, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit
  • Konfliktfähigkeit & Kommunikationskompetenz
  • Mitarbeit im Arbeitslosentreff MALTA
  • eine macht- und diskriminierungskritische Haltung

 

Wir bieten:

 

  • eine projektgebundene Teilzeitstelle von 20 Wochenstunden, die perspektivisch verlängert werden soll
  • fachliche Fortbildung und regelmäßige Supervision
  • Entlohnung angelehnt an TV-L
  • die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2024.

 

Wir wünschen uns


eine fachlich engagierte Person, die

  • Ratsuchende als selbständig und eigenverantwortlich Handelnde wahrnimmt,
  • Arbeitslosigkeit und prekäre Arbeit als gesellschaftliche Aufgabe begreift,
  • und sich nicht scheut kontroverse Gespräche mit der Bürokratie, politischen Institutionen oder einem Arbeitgeber zu führen.
  • osteuropäische Sprachkenntnisse besitzt (keine Bedingung!)

 

Wir begrüßen alle Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung.

 

Die Beratungsstelle Arbeit steht in enger Zusammenarbeit mit dem „Sozialbüro im cuba“ sowie mit „Arbeitslose brauchen Medien e.V.“, die den Leitfaden „fast umsonst ...“ herausgeben und Münsters Arbeitslosenzeitung „Sperre“.

 

Die Beratungsstelle wird vom Land NRW aus ESF Projektmitteln als „Beratungsstelle Arbeit“ und ergänzend von der Stadt Münster gefördert.

 

Bewerbung und Rückfragen bitte an
info@cuba-arbeitslosenberatung.de

 

Bewerbungsschluss: 30.11.2022

 

Stellenausschreibung-PDF

 

Neues Beratungsangebot im Stadtteilbüro Coerde

Neben Arbeit, Kinderbetreuung & sonstigen Alltagsbelastungen ist der Weg ins cuba, trotz der zentralen Lage am Bahnhof, manchmal zu weit. Deshalb bieten wir ab jetzt jeden Mittwoch von 09:00 - 11:00 Uhr unsere Beratung im Stadtteilbüro Coerde (Nerzweg 9, 48157 Münster) der AWO Münster an. Termine können wie gewohnt unter 0251/511929 vereinbart werden! 

 

Infostand beim Wochenmarkt in Warendorf

Erneute Aktion des Netzwerks der BSA im Münsterland

 

Ende Juni haben die Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen Arbeit auf dem Wilhelmsplatz in Warendorf in der Nähe zum Wochenmarkt einen Informationsstand aufgebaut, um mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen. Bei sonnigem Wetter wurde dieses Angebot gut genutzt.

Tullio Paltrinieri, Mitarbeiter der Beratungsstelle in Warendorf, berichtet: „Es ist wichtig, mit Marktbesuchern ins Gespräch zu kommen und über Themen wie prekäre Beschäftigung zu reden. Das Bedauern ändert nicht die Situation der Menschen. Alles, was wir tun können, ist Aufklärung betreiben und auf vorhandene Beratungsmöglichkeiten aufmerksam machen.“ Um Bürgern den Auftrag und die Kompetenzen der Beratungsstelle näher zu bringen, hatten die Mitarbeiter*innen außer zahlreichen Faltblättern auch Broschüren in verschiedenen Landessprachen vorbereitet.

 

Landwirtschaftsaktion im Münsterland

Anfang Juni haben wir uns gemeinsam mit dem IG Bau Westfalen, Faire Mobilität, Faire Integration, der BSA Warendorf und Berater*innen der Projekte "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten", "Arbeitsmigration fair begleiten" an einer Informationsaktion für Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa beteiligt. Dabei stand zunächst die Verteilung von mehrsprachigen Informationsmaterialien sowie ein erster Austausch über die Arbeits- und Unterbringungsbedingungen im Fokus. Auf zwei Höfen im Münsterland wurden rund 65 Arbeitskärfte aus der Ukraine und Rumänien angetroffen. Insgesamt berichteten die Arbeitskräfte von keinen größeren Problemen. Auffallend waren jedoch die zu bemängelnden Hygienemaßnahmen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Beratungs- und Unterstützungsangebote bis zum Ende der Saison in Anspruch genonmmen werden. 

Weitere Fotos von der Aktion gibt es unter: https://www.arbeitundleben.nrw/kooperieren/projekte/deutsch/berichte-aus-der-praxis-presse

 

Beratungsstelle Arbeit & das SPERRE-Magazin bei der 1. Mai Kundgebung

Wie jedes Jahr waren wir neben den Gewerkschaften und anderen Initiativen mit einem Infotisch auf der Kundgebung des DGB (Deutschen Gewerkschaftsbund) vertreten. Unter dem Motto "GeMAInsam Zukunft gestalten" wurde hier ein solidarisches Zeichen für eine gerechte Zukunft gesetzt.

 

Hilfe bei prekärer Beschäftigung: Infostand der Beratungsstelle Arbeit (BSA)

Spätestens seit dem erneuten Bekanntwerden der schlimmen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie zu Beginn der Pandemie in 2020 war prekäre Beschäftigung und viel Empörung in aller Munde.

 

Die Landesregierung NRW hat vor diesem Hintergrund ein landesweit vertretenes Hilfe- und Beratungsangebot ins Leben gerufen, welches über den europäischen Sozialfonds (ESF) / REACT-EU finanziert wird. Denn prekäre Beschäftigung ist keine Alleinstellungsmerkmal der Fleischindustrie. Es gibt diese leider auch in vielen weiteren Bereichen, z.B. in der Landwirtschaft, Pflege, Logistik, Reinigung, Gastronomie und Bauwirtschaft.

 

Vor diesem Hintergrund hat die BSA Münster in der Nähe zum Wochenmarkt einen Informationsstand aufgebaut um mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen. Trotz des schlechten Wetters wurde dieses Angebot zahlreich genutzt. Christoph Cramer, Mitarbeiter der Beratungsstelle: "Wer glaubt, dass nur Menschen aus Südosteuropa von prekärer Beschäftigung betroffen sind, liegt falsch." Aus dem Beratungsalltag weiß er zu berichten, dass häufig auch Menschen ohne Migrationsgeschichte Opfer von Ausbeutung, Lohnbetrug und der Missachtung von essentiellen ArbeitnehmerInnenrechte werden. "Gleichwohl sind Menschen ohne erweiterte Deutschkenntisse sehr viel häufiger betroffen" so Cramer weiter.

 

Um Bürger*innen den Auftrag und die Kompetenzen der BSA näher zu bringen, hatte die BSA neben zahlreichen Flyern und Broschüren sogenannte "Fälle to go" vorbereitet. Das sind Beispiele aus der Praxis auf einer Seite kompakt zusammengefasst und in einem Briefumschlag verpackt, und somit einfach zum mitnehmen.

 

Da Arbeitsausbeutung ein flächendeckendes Problem ist, haben sich die Beratungsstellen in der Region zusammengeschlossen. So waren auch Kolleg*innen der BSA aus Warendorf, Rheine, Dülmen und Ibbenbüren am Stand der BSA Münster vertreten.

 

Neuer Schwerpunkt und neue Mitarbeiter*innen

Arnold Voskamp – neben Norbert Attermeyer die tragende Säule in der Arbeitslosenberatung – geht nach 30 Jahren Beratungstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand.
Dazu Voskamp: „Ich freue mich die Arbeit vertrauensvoll in kundige und tatkräftige Hände zu übergeben.“

 

Zur Sicherstellung dieses wichtigen Beratungsangebots konnte bereits Anfang des Jahres Judith Appel als neue Mitarbeiterin gewonnen werden. Appel kennt als ehemalige Beraterin einer Beratungsstelle für Geflüchtete die Probleme am deutschen Arbeitsmarkt und verstärkt nun das Team im cuba.

 

Gerade erst angefangen hat Christoph Cramer. Der ehemalige Streetworker ist umfassend mit dem sozialen Netz vertraut. In einer Zeit als selbstständiger Unternehmer konnte er jenseits der sozialen Arbeit viel Erfahrung darin sammeln, eigenverantwortlich eine berufliche Existenz aufzubauen. Das kann er in der neuen Stelle gut gebrauchen.

 

Denn auch im Arbeitsfeld der Beratungsstelle hat es eine Verschiebung gegeben. Dazu Norbert Attermeyer: „Das cuba und die anderen Erwerbslosenberatungsstellen haben von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann einen wichtigen zusätzlichen Auftrag als „Beratungsstellen Arbeit“ erhalten.“ Diese sollen mobile Beschäftigte (Saisonarbeitskräfte, Wanderarbeiter und Wanderarbeiterinnen, entsandte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen) erreichen. Deren Arbeitssituation sieht oftmals anders aus als die von deutschen Beschäftigten. Die Regeln der Beschäftigung sind teilweise anders, dazu wohnen sie in besonderen Unterkünften. Appel: „Durch die neue flächendeckende Beratungsstruktur sollen die Beschäftigten Unterstützung bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen sowie der Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen erhalten.“ Wie berichtet sind teilweise unzumutbare Bedingungen bekannt geworden. Die Landesregierung sieht hier einen Beratungsbedarf, den die Arbeitslosenberatungsstellen landesweit bedienen sollen. Dafür stellt sie auch spezielle Übersetzungshilfen zur Verfügung.

Die Beratung rund um Erwerbslosigkeit bleibt weiterhin Arbeitsauftrag im cuba.

Corona- Pandemie

Termine sind nach Absprache unter den derzeit geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften möglich.

Aber: Kommen Sie auf keinen Fall zu uns, wenn Sie Erkältungssymptome (z.B. Husten, Schnupfen) haben!

Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist verpflichtend.

Wir bitten möglichst um einen negativen Schnelltest (nicht älter als 48 Std.).

Um einen Termin zu einer persönlichen Beratung vor Ort zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte an und/oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Unsere Kontaktdaten finden Sie links.

Die 1. Etage ist verschlossen. Klingeln Sie bei "Arbeitslosenberatung", wir holen Sie an der Etagentür ab.
 

 

 

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