Cuba Münster: Aktuelles

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cuba - Beratungsstelle Arbeit

Adresse:
Achtermannstraße 10–12
(1. Etage)
48143 Münster

Telefon (Festnetz):
0251 511929

E-Mail:
info[at]cuba-arbeitslosenberatung.de

Internetseite:
www.cuba-arbeitslosenberatung.de

Beratung nur nach vorheriger Termin-Vereinbarung.
Während der Corona-Pandemie
keine offene Sprechstunde

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Landwirtschaftsaktion im Münsterland

Anfang Juni haben wir uns gemeinsam mit dem IG Bau Westfalen, Faire Mobilität, Faire Integration, der BSA Warendorf und Berater*innen der Projekte "Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten", "Arbeitsmigration fair begleiten" an einer Informationsaktion für Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa beteiligt. Dabei stand zunächst die Verteilung von mehrsprachigen Informationsmaterialien sowie ein erster Austausch über die Arbeits- und Unterbringungsbedingungen im Fokus. Auf zwei Höfen im Münsterland wurden rund 65 Arbeitskärfte aus der Ukraine und Rumänien angetroffen. Insgesamt berichteten die Arbeitskräfte von keinen größeren Problemen. Auffallend waren jedoch die zu bemängelnden Hygienemaßnahmen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern die Beratungs- und Unterstützungsangebote bis zum Ende der Saison in Anspruch genonmmen werden. 

Weitere Fotos von der Aktion gibt es unter: https://www.arbeitundleben.nrw/kooperieren/projekte/deutsch/berichte-aus-der-praxis-presse

 

Beratungsstelle Arbeit & das SPERRE-Magazin bei der 1. Mai Kundgebung

Wie jedes Jahr waren wir neben den Gewerkschaften und anderen Initiativen mit einem Infotisch auf der Kundgebung des DGB (Deutschen Gewerkschaftsbund) vertreten. Unter dem Motto "GeMAInsam Zukunft gestalten" wurde hier ein solidarisches Zeichen für eine gerechte Zukunft gesetzt.

 

Hilfe bei prekärer Beschäftigung: Infostand der Beratungsstelle Arbeit (BSA)

Spätestens seit dem erneuten Bekanntwerden der schlimmen Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie zu Beginn der Pandemie in 2020 war prekäre Beschäftigung und viel Empörung in aller Munde.

 

Die Landesregierung NRW hat vor diesem Hintergrund ein landesweit vertretenes Hilfe- und Beratungsangebot ins Leben gerufen, welches über den europäischen Sozialfonds (ESF) / REACT-EU finanziert wird. Denn prekäre Beschäftigung ist keine Alleinstellungsmerkmal der Fleischindustrie. Es gibt diese leider auch in vielen weiteren Bereichen, z.B. in der Landwirtschaft, Pflege, Logistik, Reinigung, Gastronomie und Bauwirtschaft.

 

Vor diesem Hintergrund hat die BSA Münster in der Nähe zum Wochenmarkt einen Informationsstand aufgebaut um mit Bürger*innen ins Gespräch zu kommen. Trotz des schlechten Wetters wurde dieses Angebot zahlreich genutzt. Christoph Cramer, Mitarbeiter der Beratungsstelle: "Wer glaubt, dass nur Menschen aus Südosteuropa von prekärer Beschäftigung betroffen sind, liegt falsch." Aus dem Beratungsalltag weiß er zu berichten, dass häufig auch Menschen ohne Migrationsgeschichte Opfer von Ausbeutung, Lohnbetrug und der Missachtung von essentiellen ArbeitnehmerInnenrechte werden. "Gleichwohl sind Menschen ohne erweiterte Deutschkenntisse sehr viel häufiger betroffen" so Cramer weiter.

 

Um Bürger*innen den Auftrag und die Kompetenzen der BSA näher zu bringen, hatte die BSA neben zahlreichen Flyern und Broschüren sogenannte "Fälle to go" vorbereitet. Das sind Beispiele aus der Praxis auf einer Seite kompakt zusammengefasst und in einem Briefumschlag verpackt, und somit einfach zum mitnehmen.

 

Da Arbeitsausbeutung ein flächendeckendes Problem ist, haben sich die Beratungsstellen in der Region zusammengeschlossen. So waren auch Kolleg*innen der BSA aus Warendorf, Rheine, Dülmen und Ibbenbüren am Stand der BSA Münster vertreten.

 

Neuer Schwerpunkt und neue Mitarbeiter*innen

Arnold Voskamp – neben Norbert Attermeyer die tragende Säule in der Arbeitslosenberatung – geht nach 30 Jahren Beratungstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand.
Dazu Voskamp: „Ich freue mich die Arbeit vertrauensvoll in kundige und tatkräftige Hände zu übergeben.“

 

Zur Sicherstellung dieses wichtigen Beratungsangebots konnte bereits Anfang des Jahres Judith Appel als neue Mitarbeiterin gewonnen werden. Appel kennt als ehemalige Beraterin einer Beratungsstelle für Geflüchtete die Probleme am deutschen Arbeitsmarkt und verstärkt nun das Team im cuba.

 

Gerade erst angefangen hat Christoph Cramer. Der ehemalige Streetworker ist umfassend mit dem sozialen Netz vertraut. In einer Zeit als selbstständiger Unternehmer konnte er jenseits der sozialen Arbeit viel Erfahrung darin sammeln, eigenverantwortlich eine berufliche Existenz aufzubauen. Das kann er in der neuen Stelle gut gebrauchen.

 

Denn auch im Arbeitsfeld der Beratungsstelle hat es eine Verschiebung gegeben. Dazu Norbert Attermeyer: „Das cuba und die anderen Erwerbslosenberatungsstellen haben von NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann einen wichtigen zusätzlichen Auftrag als „Beratungsstellen Arbeit“ erhalten.“ Diese sollen mobile Beschäftigte (Saisonarbeitskräfte, Wanderarbeiter und Wanderarbeiterinnen, entsandte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen) erreichen. Deren Arbeitssituation sieht oftmals anders aus als die von deutschen Beschäftigten. Die Regeln der Beschäftigung sind teilweise anders, dazu wohnen sie in besonderen Unterkünften. Appel: „Durch die neue flächendeckende Beratungsstruktur sollen die Beschäftigten Unterstützung bei arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen sowie der Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen erhalten.“ Wie berichtet sind teilweise unzumutbare Bedingungen bekannt geworden. Die Landesregierung sieht hier einen Beratungsbedarf, den die Arbeitslosenberatungsstellen landesweit bedienen sollen. Dafür stellt sie auch spezielle Übersetzungshilfen zur Verfügung.

Die Beratung rund um Erwerbslosigkeit bleibt weiterhin Arbeitsauftrag im cuba.

Corona- Pandemie

Termine sind nach Absprache unter den derzeit geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften möglich.

Aber: Kommen Sie auf keinen Fall zu uns, wenn Sie Erkältungssymptome (z.B. Husten, Schnupfen) haben!

Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist verpflichtend.

Wir bitten möglichst um einen negativen Schnelltest (nicht älter als 48 Std.).

Um einen Termin zu einer persönlichen Beratung vor Ort zu vereinbaren, rufen Sie uns bitte an und/oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Unsere Kontaktdaten finden Sie links.

Die 1. Etage ist verschlossen. Klingeln Sie bei "Arbeitslosenberatung", wir holen Sie an der Etagentür ab.
 

 

 

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